Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Kontaktregelungen und Schutz-/ Hygienemaßnahmen der HSD

Die HSD ist neben der Erfüllung ihrer arbeitsschutzrechtlichen Hygiene- und Schutzpflichten auch verantwortlich für die Reduzierung von Infektionsrisiken. Sofern Studierenden und Beschäftigten ein Zugang zur Hochschule gestattet wird, sind bei der Planung und Umsetzung die rechtlich vorgeschriebenen Kontaktregelungen und Schutz-/Hygienemaßnahmen zwingend zu beachten. Bei der Planung von Maßnahmen sind die Empfehlungen der zuständigen Behörden, insbesondere des Robert Koch-Instituts und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu berücksichtigen.

Sofern auf der Grundlage der rechtlichen Vorschriften HSD-interne Maßnahmen festgelegt werden, gelten diese ergänzend. Alle Maßnahmen werden regelmäßig aufgrund gemachter Erfahrungen angepasst und bekannt gegeben und sind bei Anpassung zwingend und unverzüglich umzusetzen. Die Umsetzung obliegt den Verantwortlichen der Fachbereiche, Institute, Zentralen Einrichtungen, Dezernaten und Stabsstellen.
Zur Unterstützung der Fachbereiche und verantwortlicher Personen, wird die Hochschule Checklisten zur Erfassung und Dokumentation der erforderlichen und getroffenen Maßnahmen zur Verfügung stellen.


Allgemeine Kontaktregelungen und Schutz-/Hygienemaßnahmen der HSD 

Die Nutzung der Hochschule durch Beschäftigte und Studierende ist grundsätzlich nur bei hinreichenden Maßnahmen und geeigneten Vorkehrungen 

  • zur Hygiene,
  • zur Steuerung des Zugangs,
  • zur Vermeidung von Warteschlangen
  • zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern

zulässig.

Die HSD stellt an geeigneten Stellen, insbesondere in den Haupteingängen der Gebäude Desinfektionsspender bereit. Reinigungsintervalle und allgemeine Desinfektionsmaßnahmen werden der Corona-Lage angepasst.
Die Serviceeinrichtungen der HSD wurden bzw. werden in Abstimmung mit den Fachvorgesetzten mit Plexiglasschutz ausgestattet.

(Lehr-) Veranstaltungen, Praktika, Prüfungen und Sitzungen können nur stattfinden, wenn 

  • der geforderte Personenabstand von mindestens 1,5 Meter eingehalten werden kann,
  • eine Zugangskontrolle stattfindet
  • Warteschlangen vermieden werden
  • Sitzpläne erarbeitet werden und
  • geeignete hygienische Maßnahmen geplant und durchgeführt werden. 

Ist der Abstand von 1,5 Metern nicht einzuhalten und der direkte Kontakt untereinander kritisch, müssen ergänzende Maßnahme geprüft werden. Hierfür kommen insbesondere in Betracht 

  • Einsatz von Schutzscheiben (z.B. Plexiglasscheiben zwischen den Arbeitsbereichen)
  • Einsatz von Gesichtsschutzschirmen
  • Einsatz von Mund-Nase-Schutzes oder Community-Masken

    (Die Reihenfolge gibt auch die Wertigkeit und Rangfolge der Maßnahmen wieder)

 

Mund-Nase-Schutz in Gebäuden der HSD

Studierende, denen der Zutritt wieder gewährt wird, werden aufgefordert in allgemein zugänglichen Flächen sowie bei Veranstaltungen auch bei Einhaltung der Kontaktregelungen einen Mund-Nase-Schutz oder mindestens eine Community-Maske (textile Mund-Nase-Bedeckung, zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) zu tragen. Dies gilt auch für Beschäftigte, die Lehr- und Praxisveranstaltungen durchführen. Studierende und Beschäftigte sind grundsätzlich verpflichtet, sich geeigneten Mund-Nase-Schutz in eigener Verantwortung zu besorgen.

Des Weiteren wird - abhängig von der Verfügbarkeit - angestrebt, den Beschäftigten in Sonderfällen zusätzliche Schutzmöglichkeiten (z.B. Gesichtsschutzschirme, Mund-Nase-Bedeckungen, Sonderanfertigungen oder Community-Masken) zur Verfügung zu stellen. Verpflichtend bereit zu stellende „Persönliche Schutzausrüstung – PSA" bleibt davon unberührt.

 

Maßnahmen bei Zugang zu bzw. in den Gebäuden der HSD

Der Gebäudezugang erfolgt ausschließlich über die Haupteingänge der Gebäude oder die Tiefgarage.

Ein Zugang zu den Gebäuden der HSD setzt derzeit und bis auf weiteres voraus, dass die Anwesenheit im Gebäude durch Erfassung der Personen in Anwesenheitslisten gewährleistet wird. Dies ist zur Nachverfolgung von Infektionsketten geboten. Ob hierfür alternative Regelungen festgelegt werden, wird bis zur Aufnahme eines Lehr – und Praxisbetriebes bzw. der Öffnung weiterer Einrichtungen der Hochschule geprüft.

Bei einem Aufenthalt in den Gebäuden sind ebenfalls die Abstandsregelungen einzuhalten.

 

Maßnahmen bei Zugang zu Lehrräumen, Laboren und Werkstätten sowie bei der Durchführung von Lehr-/ Praxisveranstaltungen

Die Fachbereiche regeln den Zugang zu Lehr- und Praxisveranstaltungen, Lehrräumen, Laboren und Werkstätten etc., d.h. unter Beachtung der Abstandsregelungen, Maßnahmen zur Steuerung von Warteschlangen bei Einlasskontrollen, Abläufen in Laboren und Werkstätten etc. Dies gilt auch bei der Nutzung zentraler Hörsäle und Seminarräume. Die Anwesenheit bei Lehr- und Praxisveranstaltungen sowie Prüfungen ist durch Anwesenheitslisten zu dokumentieren.

Sitzanordnungen sind so zu gestalten, dass die Abstandsregelungen (z.B. durch Entfernen von Sitzgelegenheiten auf das max. zulässige Maß) gewahrt bleiben. In Laboren, Werkstätten sind Maßnahmen für geregelte Abläufe (z.B. Kennzeichnungen von Laufwegen im Sinne von „Einbahnwegen") zu veranlassen und zu dokumentieren. Dazu wird empfohlen, für die regelmäßig genutzten Räume Bestuhlungspläne zu erstellen, den Bestuhlungsplan in dem Raum in geeigneter Weise auszuhängen und für die Dokumentation vervielfältigt auszulegen und für die jeweilige Veranstaltung eine Erfassung der Teilnehmenden vorzunehmen.

Für Beschäftigte, die in Lehr- und Praxisveranstaltungen, Laboren und Werkstätten eingesetzt werden, werden ggf. tätigkeitsbezogene Abläufe und gesonderte Schutzmaßnahmen festgelegt.

Im Übrigen sind die Regelungen der Allgemeinverfügung zur Durchführung von Lehr- und Praxisveranstaltungen sowie Prüfungen an den Hochschulen im Land Nordrhein-Westfalen - Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vom 23.04.2020 in der jeweils aktuellen Fassung zwingend zu beachten.

 

Maßnahmen für Büro-Nutzungen und Besprechungsräume

Zur Reduzierung von Infektionsketten gilt für Beschäftigte neben den allgemeinen Schutz- und Hygienebestimmungen, dass 

  • Kontakte innerhalb der Belegschaft und/oder zu Dritten, so weit wie tätigkeitsbezogen möglich, zu vermeiden sind,
  • alle Büros vorübergehend als Einzelbüros genutzt werden,
  • versetzte Arbeitszeiten zur Kontaktvermeidung und Einzelbüronutzung anzustreben sind,
  • Heimarbeit so weit wie sinnvoll umsetzbar und dienstlich vertretbar ist, ermöglicht wird. 

Sofern eine Sitzung, Besprechungen oder vergleichbare Veranstaltungen mit mehr als zwei Personen aus zwingend notwendigen dienstlichen Gründen in Besprechungsräumen oder Büros stattfinden müssen, sind durch den Einladenden bzw. die Sitzungsleitung die Teilnehmenden und die Sitzordnung zu dokumentieren.

 

Allgemeine Hygienemaßnahmen - Wie kann ich mich schützen?

Insbesondere Personen mit Vorerkrankung und ältere Menschen sind von einer Ansteckung mit dem Coronavirus betroffen. Zum Schutz vor Infektionen wird auf die allgemeinen Hygieneregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) verwiesen. 

  • Händehygiene
    Hände regelmäßig waschen und desinfizieren
    • Die Regeln der sogenannten Husten- und Nies-Etikette:
      • Ein bis zwei Meter Abstand zu anderen Personen halten.
      • Niesen oder husten am besten in ein Einwegtaschentuch. Dieses nur einmal verwenden und anschließend in einen Mülleimer mit Deckel entsorgen.
      • Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich und ausreichend lange die Hände waschen.
      • Ist kein Taschentuch griffbereit, nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge husten oder niesen und sich ebenfalls dabei von anderen Personen abwenden.

 

Video: Die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen

Um die Belastung des Gesundheitssystems so gering wie möglich zu halten und die Versorgung schwer kranker Patienten sicherzustellen, ist es wichtig, dass sich das neuartige Coronavirus so langsam wie möglich ausbreitet.
Daher zielen derzeit sämtliche Anstrengungen von Regierung, Behörden und des Gesundheitssystems darauf ab, die Zunahme täglicher Neuinfektionen zu verlangsamen.

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Schütz dich und andere

Richtig Händewaschen in 7 einfachen Schritten

Der Videospot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) veranschaulicht, wie gründliches Händewaschen gelingt: Hände unter Wasser halten, an allen Stellen 20 bis 30 Sekunden einseifen, Seife abspülen und Hände abtrocknen.

 

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