Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Die Energieversorgung der Hochschule Düsseldorf erfolgt durch Strom, Fernwärme und Gas.

Dabei betrug der Energieverbrauch 11,7 GWh in 2018. Den höchsten Verbrauchsanteil hat Strom mit knapp 63%. Die Fernwärme besitzt einen Anteil von ca. 37%.
Eine detaillierte Analyse des Gebäudes 5 hat ergeben, dass die Anlagentechnik (vor allem die Lüftungstechnik) und die Beleuchtung mit insgesamt knapp 80% die größten Stromverbraucher sind.

Zur Erreichung der Energie- und Klimaschutzziele der Hochschule Düsseldorf stellt der Bereich Energie – vor allem beim Strom – viel Potenzial dar, um CO2-Emissionen an der Hochschule einzusparen.

Beispiele zu Maßnahmen aus dem Maßnahmenkatalog:

  • Optimierung der Lüftungsanlagen
    Aktuell werden die Lüftungsanlagen teilweise nicht bedarfsgerecht geschaltet. Die soll durch eine bedarfsgerechte Schaltung durch den CO2-Gehalt in der Abluft optimiert werden. Dadurch lassen sich Teilbedarfe häufig ausnutzen.
  • Optimierung der Beleuchtung
    Die Beleuchtung kann im ersten Schritt durch die Anpassung der Schaltzeiten in der GLT angepasst werden. Des Weiteren sollen nach der Umrüstung der Tiefgarage – in der bereits LED Leuchtmittel zum Einsatz kommen - auch die Flure und Treppenhäuser in den Gebäuden auf LED Leuchtmittel umgestellt werden. Zusätzlich sollen die Lampen mit Bewegungsmeldern versehen werden, damit diese nicht unnötig beleuchtet werden, wenn kein Bedarf vorhanden ist.
  • Abschaltung der Medientechnik in den Hörsälen
    Die Medientechnik könnte bei Nichtbenutzung von 30 Minuten zentral abgeschaltet werden. Viele Nutzer vergessen, die Medientechnik nach Nutzung auszuschalten und verbrauchen somit unnötig Strom.
  • Optimierung der Entlüftung der Tiefgarage
    Die Entlüftung der Tiefagarage erfolgt 4 Stunden täglich. Erste CO-Messungen zeigen, dass die Entlüftungsdauer reduziert werden kann und damit einen nicht unerheblichen Betrag an Strom einsparen kann
  • Optimierung der MSR Technik
    Aktuell ist es möglich in einem Großteil der Räume gelichzeitig zu Heizen und zu Kühlen und somit ist ein hohes Maß an Energieverschwendung vorhanden. Durch den Einbau einer Regelung, welche die Heizung und Lüftung miteinander verbindet, soll gleichzeitiges Kühlen und Heizen nicht mehr möglich sein.