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HSD / diversity, Diversity management, Machtmissbrauch, Antidiskriminierung
06.07.2026

Fachtag Machtmissbrauch

Unter dem Motto „Hinsehen. Verstehen. Handeln. – Machtmissbrauch an Hochschulen begegnen“ fand am 11. Juni 2026 an der HSD ein Fachtag statt, der sich mit dem übergeordneten Thema Machtmissbrauch beschäftigte.
Machtstrukturen prägen nach wie vor das Zusammenarbeiten auch an Hochschulen – sei es im Studium, in der Lehre oder der Verwaltung. 

Um ein Ort zu sein, in dem sich Talente entfalten können, kreative Lösungen gefunden werden und Diversität als selbstverständlicher Bestandteil der Hochschulkultur wahrgeno​mmen und wertgeschätzt wird, braucht es einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Strukturen. Im Rahmen des Fachtages wurde sich diesem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven angenähert. Im Mittelpunkt standen Fragen zu Macht und Verantwortung im Hochschulkontext sowie Strategien zur Prävention und zum Umgang mit Machtmissbrauch.
 
Dr. Lisa Mense, stellvertretende Leitung der Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW führte moderierend durch das Programm. Am Vormittag stand insbesondere der Vortrag der hochschulübergreifenden Rechtsberatungsstelle bei Machtmissbrauch an Hochschulen in NRW im Fokus. Die Referentin Jana Goebel gab einen Einblick in das Beratungsangebot und die rechtlichen Rahmenbedingungen im Fall von machtmissbräuchlichem Verhalten.

Im Anschluss wurden verschiedene Workshops durchgeführt, die zum Austausch einluden und die statusgruppenspezifischen Herausforderungen im Zusammenhang mit Macht und Machtmissbrauch in einer komplexen Institution wie einer Hochschule in den Blick nahmen. Neben Sensibilisierung und dem Erproben von Handlungsstrategien ging es dabei vor allem um gegenseitige Stärkung und Empowerment.
 
Die Ergebnisse des Tages wurden in Form eines Graphic Recordings durch Kerstin Diekamp festgehalten und bei der Abschlussveranstaltung präsentiert. Die Präsentation bildete den Rahmen eines Podiumsgespräches zu den Herausforderungen und Chancen der verschiedenen Statusgruppen. Neben den Referent*innen der Workshops kamen hier auch der Vizepräsident für Studium und Lehre, Thomas Molck, die Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung, Kirsten Malossek, sowie Nils Baratella, Professor des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften zu Wort.
  
Organisiert wurde der Fachtag von der Stabsstelle Diversity, der Antidiskriminierungsbeauftragten, vom Fortbildungsteam und dem Zentrum für Weiterbildung und Kompetenzentwicklung (ZWEK).
 
In diesem Rahmen hat der Fachtag einen wichtigen Raum für Austausch, Reflexion sowie gemeinsame Handlungsperspektiven geschaffen und damit ein wichtiges Zeichen für eine respektvolle und diskriminierungsfreie Hochschulkultur gesetzt.​​​​



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