Mehr als 200 Teilnehmende aus ganz Europa sind am 25. April 2026 zum African Students Day an der Hochschule Düsseldorf (HSD) zusammengekommen. Die Veranstaltung, organisiert vom Verein 3 E’s 4 Africa in Kooperation mit der HSD, brachte Studierende, Nachwuchskräfte und junge Berufstätige aus der afrikanischen Diaspora zusammen – mit dem Ziel, Vernetzung zu stärken, Perspektiven auszutauschen und konkrete Impulse für gesellschaftliche Entwicklungen zu setzen.
Im Mittelpunkt standen Fragen der internationalen Zusammenarbeit, der Rolle der Diaspora sowie globale Herausforderungen wie der Klimawandel. In Keynotes, Paneldiskussionen und Projektpräsentationen wurde deutlich, welches Potenzial in der afrikanischen Diaspora liegt – und wie strategisch wichtig ihre Rolle für die Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika ist.
„Der African Students Day zeigt eindrucksvoll, wie wichtig der Austausch zwischen jungen Menschen aus unterschiedlichen Kontexten ist. Die Hochschule Düsseldorf versteht sich als Ort der Offenheit und des Dialogs – genau hier setzt diese Veranstaltung an“, sagte Thomas Molck, Vizepräsident für Studium, Lehre und Internationales an der Hochschule Düsseldorf.
Ein besonderer inhaltlicher Impuls ging von der Keynote des ehemaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby aus, der mit seiner langjährigen politischen Erfahrung zentrale Perspektiven auf Bildung, Integration und internationale Zusammenarbeit einbrachte.
Große Resonanz fand auch die Paneldiskussion zum Thema Klimawandel mit Jennifer Kwao, Zamzam Ibrahim, Kamogelo Thumankwe, Dr. Karamba Diaby und Aisosa Erhahon-Nanna. In der Diskussion wurde deutlich: Afrika ist nicht nur Teil globaler Herausforderungen, sondern ein zentraler Teil der Lösungen. Gerade im Kontext von Klimawandel und Transformation kommt partnerschaftlichen Ansätzen auf Augenhöhe eine entscheidende Bedeutung zu.
Zugleich zeigte die Veranstaltung eindrucksvoll, wie sich junge Menschen aus der afrikanischen Diaspora engagieren, um in ihren Herkunftsländern konkrete Veränderungen anzustoßen – mit fachlichem Know-how, internationalen Netzwerken und unternehmerischer Initiative.
Ergänzt wurde das Programm durch Posterpräsentationen von Forschenden der Hochschule Düsseldorf mit Projekten in Ländern wie Ghana, Madagaskar und Südafrika. Damit bot der African Students Day auch eine Plattform für wissenschaftlichen Austausch und die Anbahnung internationaler Kooperationen.
Nach erfolgreichen Veranstaltungen in Aachen (2024) und an der Hochschule Niederrhein (2025) unterstrich die dritte Ausgabe an der HSD erneut die Bedeutung solcher Formate für den internationalen Dialog.
Mit dem African Students Day 2026 bekräftigt die Hochschule Düsseldorf ihr Engagement für Internationalität, Diversität und gesellschaftliche Verantwortung – und setzt ein Zeichen für eine Zusammenarbeit, die auf Austausch, gegenseitigem Lernen und gemeinsamen Lösungsansätzen basiert.