Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Gute wissen­schaft­liche Praxis

HSD > Forschung & Transfer > Gute wissenschaftliche Praxis

​Gute wissenschaftliche Praxis an der HSD

Die Hochschule Düsseldorf bekennt sich in Ihrer Grundordnung zur guten wissenschaftlichen Praxis.

Alle in Lehre und Forschung Tätigen der HSD sind verpflichtet, die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis einzuhalten. Dies gilt auch für Studierende und Doktorand*innen. Idealerweise werden letztere von den sie betreuenden Wissenschaftler*innen vor Beginn der wissenschaftlichen Arbeit mit den Regeln vertraut gemacht.

Die Regeln sollen die Qualität der Forschung, der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen, den Umgang mit Ko-Autorentum sowie den Umgang mit geistigem Eigentum sicherstellen. Bei Verdacht auf wissenschaftliches Fehlverhalten kann der Leitfaden der DFG und der HRK herangezogen werden.

Wissenschaftliches Fehlverhalten liegt laut HRK vor, „wenn in einem wissenschaftserheblichen Zusammenhang bewusst oder grob fahrlässig Falschangaben gemacht werden, geistiges Eigentum anderer verletzt oder sonstwie deren Forschungstätigkeit beeinträchtigt wird.“
(HRK, Zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten, Empfehlung des 185. Plenums am 6.7.1998, S. 3).

Bei Verdachtsmomenten und Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an die Vertrauensdozentin zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis:

Prof. Dr. Ruth Enggruber
Raum 03.1.032
+49 211 4351-3316
ruth.enggruber@hs-duesseldorf.de

oder an die

Stabsstelle Forschung und Transfer
Dr. Lars Tufte
Raum 03.5.021
+49 211 4351-8024
lars.tufte@hs-duesseldorf.de

National die umfangreichste und wohl meist zitierte Leitlinie zu diesem Thema ist die Denkschrift der DFG (erstellt 1998, ergänzt 2013). Die Empfehlungen beziehen sich auf die Bereiche Ombudspersonen, Nachwuchsausbildung, Leistungs- und Bewertungskriterien, Sicherung und Aufbewahrung von Primärdaten, Verfahren bei wissenschaftlichem Fehlverhalten, Publikationen und Zeitschriften, Forschungsförderung und Hinweisgeber. Sie gibt auch Hinweise auf Rahmenbedingungen, die wissenschaftliche Unredlichkeit begünstigen können.

Empfehlungen der DFG "Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis"

 

An wen man sich in Fragen guter wissenschaftlicher Praxis wenden kann und wie eine typische Überprüfung von Verdachtsfällen aussieht, welche Folgen dies haben kann, steht im Verfahrensleitfaden der DFG.

Verfahrensleitfaden der DFG zur guten wissenschaftlichen Praxis

 

In ihrer Empfehlung von 2013 geht die HRK auf die aus ihrer Sicht wichtigsten Punkte guter wissenschaftlicher Praxis ein: Ombudssystem, Qualitätssicherung in der Nachwuchsförderung, geistiges Eigentum, Wahrheitsfindung und Datenmanipulation, Leistungsbewertung und Qualität der Begutachtungen.

HRK-Empfehlungen zur „Guten wissenschaftlichen Praxis an deutschen Hochschulen“