Hochschule Düsseldorf
University of Applied Sciences

Infos zum Beruf

Deine Aufgaben während der Ausbildung zum Mechatroniker/-in liegen in der Montage, der Inbetriebnahme und Wartung komplexer Maschinen, Anlagen und Systeme.

Du lernst elektronische Baukomponenten kennen, genauso wie das Lesen und Entwerfen von Schaltplänen. Weitere Aufgabenfelder wie die Datenerfassung, Einblicke in Konstruktion und Einrichtung von automatisierten Systemen und elektronischen Antriebssystemen sind gegeben.

Beim Aufbauen und Prüfen von elektronischen, pneumatischen und hydraulischen Steuerungen arbeitest du mit. Hierbei gehört auch das Programmieren mechatronischer Systeme einschließlich der Funktions- und Sicherheitsprüfungen zu deinen Aufgaben. Während deiner Ausbildung an der Hochschule Düsseldorf arbeitest du vorrangig im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Darüber hinaus absolvierst du ein externes Praktikum in einem anderen Betrieb.


 

Berufsschule

Während deiner Ausbildung arbeitest du nicht nur im Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der HSD, sondern besuchst auch die Berufsschule. Es wird daher von einer dualen Ausbildung gesprochen.

Unsere Mechatroniker/innen besuchen gleich zwei Berufsschulen im Wechsel.  Am Heinrich-Hertz-Berufskolleg erlernst du alles, was mit Elektrotechnik zu tun. Das Franz-Jürgens-Berufskolleg ist für alles zuständig, dass mit Metallbearbeitung und Mechanik zu tun. Die Berufsschule findet als Blockunterricht statt. D.h. alle drei Wochen bist du für eine Woche in der Berufsschule. In der Berufsschule stehen u.a. folgende Inhalte auf dem Lernplan:

  • Herstellen mechanischer und mechatronischer Teilsysteme
  • Installieren elektrischer Betriebsmittel
  • Planen und Organisieren von Arbeitsabläufen
  • Inbetriebnahme, Fehlersuche und Instandsetzung


 

Prüfungen

Die Ausbildung zum/zur Mechatroniker/in dauert 3,5 Jahre. Nach ungefähr der Hälfte der Ausbildungszeit findet die Abschlussprüfung Teil I statt.  Zum Ende der Ausbildung findet die Abschlussprüfung Teil II statt. Beide Prüfungsteile sind für das Bestehen der Ausbildung und deine spätere Prüfungsnote wichtig. Die Prüfungen bestehen jeweils aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil.

Mit erfolgreich bestandenen Prüfungen bist du am Ende deiner Ausbildung „Mechatroniker/in“ (IHK).


 

Unser Auswahlverfahren

Du kannst uns deine Bewerbung bis zum Ende der Bewerbungsfrist zukommen lassen.

Nach Ablauf unserer Bewerbungsfrist schauen wir uns alle Bewerbungen an und entscheiden, wen wir zu einem Eignungstest einladen.

Der Eignungstest findet in den Räumlichkeiten der HSD statt und du hast dabei Gelegenheit, dir einen ersten persönlichen Eindruck zu verschaffen, die Ausbilder/innen kennenzulernen und dich mit unseren Azubis auszutauschen. Darüber hinaus zeigen wir dir unsere Ausbildungswerkstatt und machen einen Rundgang durch die weiteren Werkstätten unserer Fachbereiche.

Im zweiten Schritt des Auswahlverfahrens laden wir dich zu einem persönlichen Gespräch ein.​

​Das sagen unsere Azubis...​

"​​​Wie wir dazu gekommen sind, den Beruf des Mechatronikers zu wählen und hier die Ausbildung zu absolvieren? Wir haben den Beruf des Mechatronikers gewählt, weil er die für uns interessanten Bereiche in einem Beruf vereint und  nach Abschluss der Ausbildung später in verschiedenen Bereichen arbeiten kann. Die Ausbildung beinhaltet zum einen, die grundsätzliche Metallverarbeitung mit der Hand oder einer Maschine, welche im ersten Lehrjahr vermittelt wird. Zum anderen der grundlegende Umgang mit Elektrotechnik in mehreren Bereichen. Diese wären z.B. Hausinstallation, Motorsteuerung und elektrische Schaltungen. Zusätzlich finden externe Lehrgänge statt, in denen z.B. die Techniken des Drehens, des Fräsens und des Schweißens behandelt werden. Im 3. Lehrjahr finden noch mehrmonatige Praktika bei externen Betrieben statt, um Gelerntes vertieft anzuwenden und für das spätere Berufsleben Kontakte zu knüpfen z.B. bei der Rheinbahn. Wir sind kein Betrieb, welcher im klassischen Sinne Produkte herstellt. Doch wir konstruieren kleine Anlagenmodelle, an denen die Studierenden ihre Lernkurse machen können oder Professor*innen Studierenden etwas beibringen können. Hierzu erstellen wir erst eine Konstruktionszeichnung und danach einen elektrischen Schaltplan für die Steuerung. Ein Teil der Ausbildung beinhaltet auch die Programmierung einiger Anlagen über eine SPS. Die Maschine kann eine Sortieranlage sein, die Metall und Plastik trennt oder eine kleine Fertigungsstraße mit der ein Produktionsablauf, wie in der Industrie, simuliert wird. Hinzu kommen interne Projekte der Hochschule z.B. eine Füllstandmessanlage, sowie die Unterstützung von Studierenden bei ihren Bachelor- und Master-Arbeiten. Die Erfahrungen aus dem ersten Lehrjahr sind durchweg positiv. Am meisten gefällt uns die Abwechslung und die Kreativität bei den Projekten und die Zusammenarbeit mit den Studierenden. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und man arbeitet meistens mit seinem Azubikollegen in der Werkstatt und mit dem Meister zusammen"

Emre & Jonas (Auszubildende zum Mechatroniker)


„Wie wir dazu gekommen sind, den Beruf des Mechatronikers zu wählen? Wir haben den Beruf des Mechatronikers gewählt, weil er die für uns interessanten Bereiche in einem Beruf vereint. Zum einen, die grundsätzliche Metallverarbeitung, welche im ersten Lehrjahr vermittelt wird. Zum anderen der grundlegende Umgang mit Elektrotechnik in verschiedenen Bereichen. Weiterhin finden  externe Lehrgänge statt, in denen z.B. die Techniken des Drehens und Fräsens behandelt werden. Im 3. Lehrjahr finden noch mehrmonatige Praktika bei externen Betrieben statt, um Gelerntes vertieft anzuwenden und für das spätere Berufsleben Kontakte zu knüpfen. Wir sind kein Betrieb, welcher im klassischen Sinne Produkte herstellt. Doch wir konstruieren Anlagenmodelle. Dies beinhaltet auch die Programmierung der Anlage über eine SPS, welches auch Bestandteil der Ausbildung ist. Hinzu kommen interne Projekte der Hochschule, sowie die Unterstützung von Studierenden bei ihren Bachelor- und Master-Arbeiten. Die Erfahrungen aus dem ersten Lehrjahr sind durchweg positiv. Am meisten gefällt uns die Abwechslung und die Zusammenarbeit mit Studierenden an deren Projekten.“

Christoph und Eric (haben die Ausbildung zum Mechatroniker erfolgreich beendet)